Atmung aus Sicht der Stillberatung

Stillen: Start in ein gesundes Leben

Stillen ist die Basis der gesunden Ernährung und dementsprechend eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit Ihres Babys. Doch genau hier treten häufig Schwierigkeiten auf. Vielleicht nimmt Ihr Baby die Brust nicht, es kann nicht richtig saugen, hat Probleme mit dem Gewicht. Sie als stillende Mutter, haben dabei Schmerzen oder es scheint nicht genügend Milch da zu sein – all diese Probleme können anatomiebedingt oder in oralen Dysfunktionen begründet liegen.

Doch das Stillen ist wichtig für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes, auch für dessen Mundmotorik und dementsprechend auch für die Atmung! Dysfunktionen in diesem Bereich können Auswirkungen auf viele Altersstufen sowie Lebensbereiche haben. Es lohnt sich also, dass Sie das Stillen forcieren und bei auftretender Problematik zunächst eine fachkundige Stillberaterin aufsuchen.

Atmung aus Sicht der Stillberatung

Was kann Stillberatung – Grenzen und Möglichkeiten

Eine Stillberatung IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant), die auf dem Fachgebiet der oralen Restriktionen erfahren ist, kann diese feststellen und durch Optimierung des Stillmanagements (wie Anlegepraktiken, Schnullerentwöhnung, stillfreundliches Zufüttern, manuelle Stimulation, Mundschlussübungen usw.) Mutter und Kind unterstützen sowie Fehlhaltungen frühzeitig entgegenwirken. Sie findet heraus, wie sehr sich die anatomische Struktur auf die physiologische Funktion auswirkt und ob eine konservative Therapie ausreichend sein kann.

Das geschieht sowohl durch die manuelle Überprüfung der gesamten orofazialen und intraoralen Strukturen – insbesondere Zunge, Lippen und Wangen – als auch durch die Beobachtung dieser bei Alltagsgewohnheiten Ihres Babys.

Eine mögliche Lösung – aber keineswegs die Allheilmethode für jedes Baby mit Stillproblemen! – kann auch die Durchtrennung des Zungenbands oder die Polypenabtragung sein. Nach einem solchen Eingriff ist die Stillberatung die erste Anlaufstelle, um fachgerecht zum Stillen ohne Funktionseinschränkungen zu begleiten.

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Das Beste für Ihr Kind

Ziel ist, wie in jedem einzelnen Fachbereich des ATEM-WEG-Netzwerks, das Problem von der Wurzel an zu beheben und nicht nur Symptome zeitweise zu lindern. Deswegen gibt es bei keinem Baby, wie auch bei keinem größeren Patienten, ein Patentrezept. Vielmehr ist ein individueller und interdisziplinärer Behandlungsansatz ratsam.

Symptome

Im Folgenden haben wir Ihnen einige Symptome aufgelistet, für die die Stillberaterinnen aus dem ATEM-WEG-Netzwerk eine Lösung finden können:

ProblemSymptome
StillproblemeEinschlafen und Schwitzen beim Stillen, Verschlucken, Stillhütchenbenutzung, Brustverweigerung, Schmerzen beim Stillen, Milchstau, Brustentzündung,Trauma der Mamillen, Milchverlust, Vakuumverlust, Anlegeprobleme
GewichtszunahmeZufüttern nötig?
VerdauungsproblemeErbrechen, Spucken,Blähungen, Luftschlucken, Reflux, Soor, Saugbläschen, Geräusche beim Stillen
Gelbsucht
Verhaltensauffälligkeitenabnormes Weinen, Unzufriedenheit, nie satt, Schluckauf
Milchbildung außer Norm
Anatomische Auffälligkeitenfliehendes Kinn, hoher Gaumen, Zungenband sichtbar, Fehlfunktion der Zungenruhelage
SchlafstörungEinschlafen, Durchschlafen
AtmungsproblemeGeräusche, Mundatmung, Schnarchen, Apnoen
BeikosteinführungsproblemeWürgen, bevorzugt breiige Kost, „picky eater“
SprachproblemeLautbildung
Asymmetrie des Kopfes, Überstrecken des Körpers
Zahnfehlstellung, Karies, Knirschen

Atemhilfe für Ihr Kind

Ihre Ansprechpartner

Unsere erfahrenen Mitglieder von ATEM-WEG sind Profis in ihrem Fachbereich. Sie alle vertreten einen ganzheitlichen Ansatz – und die Ansicht: Wir bekämpfen nicht nur Symptome, sondern beleuchten die Ursache … für Gesundheit auf lange Sicht.

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