Atmung aus Sicht der Zungenbandexperten

Die Zunge – Mutter der Atmung

„Nur weil ein Kind die Zunge herausstrecken kann, heißt das nicht, dass es eine funktionell gute Zungenbeweglichkeit hat, vielmehr entscheidend ist die Bewegungsfreiheit der Mitte der Zunge nach oben zum Gaumen“, erklärt der Gründer des ZungenBandZentrums Dr. med. dent. Darius Moghtader.

Sein Spezialgebiet, die Ankyloglossie, bezeichnet eine angeborene Entwicklungsstörung der Zunge, die gravierende Folgen nach sich ziehen kann. Denn auch, wenn Sie der Zunge im Alltag vermutlich nicht viel Aufmerksamkeit schenken – außer vielleicht beim Sprechen – so ist sie doch die erste  und entscheidende Stelle im Mund, die dafür sorgt, dass der Atemweg gut entwickelt und ausgebildet wird.

Ein zu kurzes Zungenbändchen, das Gewebestück zwischen dem Mundboden und der Unterseite der Zunge, im Fachjargon auch „Frenulum linguae“ genannt, kann erwiesenermaßen zu Still-, Atem- sowie Schlafproblemen führen und begünstigt im weiteren Verlauf Zahnfehlstellungen und die Entwicklung zum Mundatmer.

Atmung aus Sicht der Zungenbandexperten

So früh wie möglich, so spät wie nötig

Wenn Ihr Baby oder Kleinkind nicht durch die Nase atmen kann, wenn es schnarcht oder schlecht Luft bekommt, aber auch bei Schwierigkeiten beim Stillen oder Erkrankungen wie ADHS oder häufigen Hals-Nasen-Ohr-Infekten, dann ist es höchste Zeit genau hinzuschauen. Im Erwachsenenalter können Symptome wie Kopf- und Nackenschmerzen auftreten. Nicht bei jedem  besteht Handlungsbedarf, wichtig ist allerdings die Sensibilisierung für dieses omnipräsente Thema, das uns alle  fürs Leben prägt, begleitet und trägt: die Atmung.

Je früher ein restriktives symptomatisches Zungenband erkannt und therapiert wird, desto besser. Der minimalinvasive, schonende und sichere Eingriff durch den CO2-Laser hat in den zertifizierten ZungenBandZentren eine sehr hohe Erfolgsquote die auch die Effektivität anderer Fachtherapien, beispielsweise logopädische Therapien maßgeblich erhöht. Denn sind die physischen Voraussetzungen nicht gegeben, arbeiten viele Kinder in ihren Sprech- und Artikulationsübungen gegen den eigenen Körperwiderstand.

„Was man nicht weiß, sieht man nicht!“ Das ging mir lange Zeit als Vater selbst so, obwohl ich als Zahnmediziner vom Fach bin. Erst als mich eine Stillberaterin dazu aufforderte, das Zungenband eines Säuglings zu trennen, hat es bei mir Klick gemacht und ich erkannte die Zusammenhänge, tauchte mit der Zeit tief in dieses Thema ein und viele offene Fragen wurden beantwortet. Inzwischen bezeichnet man mich mit meiner Spezialisierung als „Babyzahnarzt“. Ich lege mit meiner Arbeit die Weichen für eine optimale Entwicklung der Babys und Kinder. Das ist doch der Traum jedes Elternteils: dass sich sein Kind voll entfalten kann!“

Dr. med. dent. Darius Moghtader
Zungenbandzentrum Oppenheim

Symptome

Im Folgenden haben wir Ihnen einige Symptome aufgelistet, für die die Experten aus unserem ATEM-WEG-Netzwerk eine Lösung finden können:

Weitere Symptome, die auf das Zungenband zurückzuführen sind, finden Sie hier:

Checkliste für Babys und Mütter 

Checkliste für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Baby· geringe Gewichtszunahme
· Unzufriedenheit
· Koliken / Blähungen
· Reflux / schluckt Luft
Mutter· Schmerzen beim Stillen
· verformte Brustwarzen
· Schmerzen in der Brust
· reduzierte Milchbildung
Kinder / Jugendliche / Erwachsene· verzögerte Sprachentwicklung
· Schwierigkeiten beim Sprechen
· Schlafprobleme
· Schwierigkeiten bei fester Kost
· Verschlucken
· Reflux
· verspannte, schmerzende Muskulatur
· Schmerzen (Kopf, Nacken, Schulter, Migräne)
· wiederkehrende Blockaden
· Kiefergelenkschmerzen
· Knacken, Pressen, Knirschen
· vorgelagerter Würgereflex
· schmaler, hoher Gaumen
· Verhaltensauffälligkeiten
· Lutscht Daumen / Schnuller
· Mundatmung, Schnarchen, Schlafapnoe

Atemhilfe für Ihr Kind

Ihre Ansprechpartner

Unsere erfahrenen Mitglieder von ATEM-WEG sind Profis in ihrem Fachbereich. Sie alle vertreten einen ganzheitlichen Ansatz – und die Ansicht: Wir bekämpfen nicht nur Symptome, sondern beleuchten die Ursache … für Gesundheit auf lange Sicht.

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